Karibikinseln

Die Karibikinseln erstrecken sich, einen mehrere tausend Kilometer umfassenden Bogen beschreibend, von Florida bis nach Venezuela. Sie befinden sich im westlichen, tropischen Teil des Atlantischen Ozeans und sind nördlich des Äquators gelegen.

Die Einreise in die Karibik birgt für deutsche Touristen keine größeren Gefahren oder Umständlichkeiten, es wird lediglich ein Pass verlangt, der nach Ende der Reise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Bei der Anreise auf die Karibikinseln mit einem Segelboot ist allerdings zu beachten, dass auf manchen Inseln zusätzlich ein Visum benötigt wird.

Durch die offene und freundliche Einstellung der Einheimischen gegenüber Touristen ist auf den Karibikinseln Kriminalität gegen Fremde kein großes Problem, jedoch sollte man in großen Städten der Karibik, wie in allen anderen großen Städten der Welt auch, besonders auf seine Wertsachen achten und dunkle Straßen, sowie die Slums meiden. Wenn dies beherzigt wird, brauchen Sie keine Angst vor Überfällen zu haben. Auf die zahlreichen Angebote der Drogenhändler sollten Sie (selbstverständlich) nicht eingehen, da der Drogenhandel auf den Karibikinseln ein großes Problem darstellt und der Besitz von Drogen dementsprechend hart bestraft wird.

Durch die bunt gemischte Bevölkerung der Karibikinseln sind dort auch viele verschiedene Religionen anzutreffen. Auf den, durch die Kolonialzeit vorwiegend europäisch geprägten, Inseln finden sich Protestanten und Katholiken, aber auch Anhänger des Hinduismus oder des muslimischen Glaubens. Auf den kleineren der Karibikinseln oder im Inneren des Landes finden sich auch Gläubige von afrikanischen Glaubensrichtungen wie Voodoo oder Rastafari.

Bei der Kleidung sollten Sie auf den Karibischen Inseln am Tag auf leichte Bekleidung aus Baumwolle achten, zum Ausgehen darf es auch gern etwas festlicher sein. Jedoch sollten Sie unbedingt bedenken, dass viele Bewohner der Karibikinseln sehr arm sind. Darauf sollten Sie Rücksicht nehmen und sich daher nicht zu sehr mit Wertsachen schmücken, da dies die Menschen provozieren könnte und eher angeberisch wirkt.